Blick in die Zukunft

Blick in die Zukunft

Freunde, Gleichgesinnte, Mitstreiter und RevolutionĂ€re 🙂

Die momentane Situation ist nicht erfreulich. Jeden Tag erreicht mich die Nachricht, dass irgendwo im deutschsprachigen Raum ein kleiner Bioladen schließen muss. Auch bei uns gab es bis Ende Mai zwei LĂ€den und nun sind wir alleine und deswegen geht es uns auch nicht besser als der ganzen Branche, die momentan bis 40% weniger Umsatz macht als im Vorjahr. Obwohl uns die Teuerungen fast gar nicht betreffen, leiden wir am meisten daran. Wir befinden uns in einer ĂŒber 10 000 Einwohner Stadt, Fairtrade Gemeinde, KlimabĂŒndnis Gemeinde, plastikfrei Gemeinde und trotzdem kĂ€mpfen wir Tag fĂŒr Tag, Woche fĂŒr Woche ums blanke Überleben und das belastet. Wir haben hier bei uns in der Stadt alle großen SupermĂ€rkte und Discounter, sieben an der Zahl, bekommen eine MacDonaldÂŽs Filiale und nun wollen sie auch ein Amazonlager her bauen und ein kleiner Bioladen ĂŒberlebt mit MĂŒh und Not. Das ist ein Armutszeugnis fĂŒr unsere Stadt, unsere Bevölkerung und die gesamte Gesellschaft. Die Politik versagt auf der ganzen Linie, nur leere Versprechungen und dumme Ausreden und LĂŒgen, mehr bekommen wir nicht. Da wird z.Bsp. ein ganzer Wald abgeholzt und dann pflanzt man einen Baum und zehn GemeinderĂ€te umzingeln diesen Baum fĂŒr ein Pressefoto. Sie halten uns fĂŒr dumm aber sie irren sich, wir sehen alles, was sie machen und nicht machen. Aber zurĂŒck zur finanziellen Notlage, in der wir uns momentan alle befinden. Eines muss vorher verstanden werden, die Inflation ist kein Naturgesetz und man könnte sie sofort beenden, wenn man es wollte. Diese momentane Situation ist ebenfalls nicht notwendig. Die Sanktionen gegen Russland sind nur ein KrĂ€ftemessen der Politiker auf unsere Kosten, hier geht es nicht um Menschenleben oder den Weltfrieden, den wir eh noch nie hatten. Wenn dies so wĂ€re, hĂ€tten wir die USA und Israel die letzten Jahrzehnte sanktionieren mĂŒssen. Ich bin kein Antisemit, ich verurteile nur die israelischen Angriffskriege und den Umgang mit PalĂ€stina. Hier geht es um etwas ganz anderes, um den Kampf der Systeme und wie gesagt, wir alle verlieren. Die Frage ist nur, wie lange lassen wir uns das gefallen und was passiert, wenn es so weiter geht. Meiner Meinung nach gehen wir in die falsche Richtung. Wie schon gesagt, jeden Tag schließt ein kleiner Bioladen. Man könnte denken, dass es nur ein kleiner Laden ist und dass das nicht schlimm ist. Doch denken wir weiter. Wenn kleine BiolĂ€den schließen, wie lange dauert es, bis die Biobauern und Produzenten dann auch schließen mĂŒssen? Das es passiert ist logisch. Keine LĂ€den, keine Produzenten. Somit wird unsere kleinstrukturierte (Bio) Landwirtschaft völlig zerstört, die Großkonzerne kaufen die AckerflĂ€chen billigst auf und dann haben wir uns alles zerstört, was wir uns die letzten Jahrzehnte aufgebaut haben, dann ist Klima- und Umweltschutz nicht mehr existent und dann haben wir wirklich keine Wahl mehr und mĂŒssen genau das kaufen und essen, was uns die auf Profitmaximierung ausgerichteten Konzerne vorgeben. Ich sehe das kommen wenn wir das Ruder nicht umreißen. Vor allem sehe ich das kommen weil bei den kĂŒnstlich erhöhten Energiepreisen wir alle sparen mĂŒssen und die meisten sparen an den Lebensmitteln und nicht an ihren völlig unnötigen und dummen Statussymbolen. Darum tut euch selbst was Gutes und dem Planeten, kauft bei den kleinen BiolĂ€den und bei den Biobauern. RegionalitĂ€t ist zu wenig, der regionale Pestizid und Herbizid spritzende Bauer ist nicht Teil der Lösung sondern des Problems. Es gibt keine Alternative zu biologischer Landwirtschaft wenn wir ĂŒberleben wollen.

Darum fuck the system, fuck politics, fuck mainstream media and free Julian Assange 🙂

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